Einblick in die Teststrategie im GZO

3000 PCR-Tests und 1500 POC-Schnelltests – das sind, stand heute 02.02.2021, die Zahlen der Testungen die im vergangenem halben Jahr im Gesundheitszentrum Oberammergau durchgeführt worden sind.

Rückblick: 18.05.2020 – nach fast vierwöchiger Schließung, aufgrund mehrerer Covid-19-Fälle, öffnet das GZO an diesem Tag wieder seine Türen für Patienten. Vor dem ersten Dienstantritt, nach der Wiedereröffnung, wurde bei allen Mitarbeiter ein Komplett-Screening durchgeführt. Das heißt ein Antikörpertest und ein PCR-Abstich. Seitdem ist die Testung der Mitarbeiter und Patienten ein fester Bestandteil im GZO.

Während der vierwöchigen Schließung hat die Task-Force des GZO das bestehende Hygiene- und Infektionsschutzkonzept überarbeitet und erweitert.

Dazu zählt unter anderem eine Routine-Teststrategie, die eine klare Linie vorgibt, wie und in welchem Turnus Mitarbeiter und Patienten getestet werden.

Die rund 150 Mitarbeiter im GZO erhalten im wöchentlichen Wechsel einen PCR-Rachenabstrich und einen POC-Antigen-Schnelltest. Wer im Urlaub oder krank war, darf nur mit einem negativen Ergebnis den Dienst antreten. Die Temperatur- und Symptomkontrolle gehören zur Tagesordnung, bei den Mitarbeitern zu Arbeitsbeginn und bei den Patienten vor dem Frühstück. Wer auch schon leichte Symptome zeigt (Halskratzen, Schnupfen, Fieber) wird abgestrichen und nach Hause geschickt bzw. auf dem Zimmer isoliert, bis ein Testergebnis Klarheit liefert.

Einen Überblick über die Vergabe der Termine und die Vorbereitungen der Formulare für das Labor, sowie die Kontrolle und das Kommunizieren der Ergebnisse ist eine vielumfassende Aufgabe mit großer Verantwortung und erfordert äußerste Genauigkeit.

Fachfrau auf diesem Gebiet und zuständig ist Andrea Haser. Andrea ist im GZO als Assistenz der Geschäftsführung tätig und für das Qualitätsmanagement verantwortlich, doch seit Beginn der Pandemie ist beinahe schon die Mitarbeitertestung ihr Vollzeitjob. Die Abstriche werden im GZO vom hausinternen medizinischen Personal entnommen. Die Mitarbeiter sind dementsprechend geschult worden.

Natürlich müssen auch die anreisenden Patienten einen negativen PCR-Test vorweisen. Dieser darf bei Ankunft nicht älter als 72 Stunden sein. Ist kein Test vorhanden, dann wird der Patient im GZO abgestrichen und ist bis Bekanntwerden des Ergebnisses in Quarantäne. Zusätzlich wird bei der Aufnahme ein Schnelltest veranlasst. Die Patienten werden nach der Hälfte des Aufenthaltes (nach ca. 10 Tagen) wiederholt getestet.

Externe Dienstleister durchlaufen das gleiche Verfahren, wenn sie im GZO einberufen werden. Sie werden abgestrichen, Temperatur und Symptome werden dokumentiert. Auf diese Weise befinden sich ausschließlich getestete Personen im GZO.

Wir hoffen, dass wir einen interessanten Einblick in unser Testverfahren bieten konnten.